Geschichtliches

Nachdem der Oberwalliser Musikverband eine Veteranenvereinigung gegründet hatte, entschlossen sich einige ehemalige und aktive Veteranen des OWTPV, ebenfalls eine solche Vereinigung zu gründen. So fand am 3. Januar 1981( war es ein Neujahrsvorsatz, der sofort verwirklicht werden sollte...) im Saal des Restaurants Commerce in Visp eine Zusammenkunft der Veteranen des Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferverbandes statt. Zweck dieser Versammlung, welche vom Initiator Josef Eggel von der Sektion Rhone einberufen wurde, war die Gründung einer Veteranenvereinigung. Der Tagesobmann konnte eine stattliche Anzahl Oberwalliser Veteranen begrüssen und willkommen heissen. Besonders begrüssen konnte der Vorsitzende Verbandspräsident Imboden Adolf, Ehrenverbandspräsident Regotz Arthur, Verbandsaktuar Summermatter Karl, sowie den ältesten Teilnehmer und Veteranen , den 80-jährigen Albinus In Albon aus Eggerberg. Veteranen aus 9 Sektionen mit 27 Veteranen haben der Einladung Folge geleistet. Sinn und Zweck der Zusammenkunft, so definierte Eggel die Zusammenkunft, sollte die kollegiale und kameradschaftliche Basis bilden, alte und neue Freundschaften aufzufrischen. Verbandspräsident Imboden begrüsste die Gründung einer Veteranenvereinigung und wünschte sich diese als Verbindungsglied zum Oberwalliser Verband. Moralische und eventuell auch finanzielle Unterstützung

Könnten im OWTPV von den Altgedienten gut gebraucht werden. Der OWTPV sieht diese Institution als selbständige Vereinigung der Veteranen an. Ehrenpräsident Regotz Arthur seinerseits würde es begrüssen, wenn mit der Gründung recht viele Veteranen auch der eidgenössischen Veteranenvereinigung beitreten würden. Nach diesen Voten stellt sich der Gründung auch niemand entgegen und so wurde unter tosendem Applaus die Veteranenvereinigung aus der Taufe gehoben. Es wurden die Statuten nach der Vorlage der VV OMV aufgestellt und nach Anpassung durch die Versammelten genehmigt. Die Wahlen des ersten Vorstands warfen keine grossen Wellen auf. Der Vorschlag, dass alle 5 Bezirke mit einem Vertreter im Vorstand vertreten sein sollte wurde fallengelassen, weil nicht alle Bezirke einen Tambouren- und Pfeiferverein hatten (Goms und Leuk). Es wurden folgende Veteranen vorgeschlagen und auch gewählt:

Joseph Eggel Rhone, Alex Heynen Ausserberg, Alfons Clemenz Stalden, Gabriel Jossen Brigerbad, und Philipp Kalbermatter Saas Balen. Mit einem kräftigen Applaus gaben die Veteranen ihr Einverständnis und wählten auch gleich Joseph Eggel zum Obmann. Der frischgebackene Obmann dankte mit einem nassen Auge für das Vetrauen und versprach vollen Einsatz für die neue Verei-nigung. Zur Bestreitung der Auslagen wurde ein Jahresbeitrag von Fr. 10.- festgelegt. Die Versam-mlung wurde denn auch als erste Veteranentagung gefeiert, für 1982 wählte man Raron als Tagungsort. Nach einem kräftigen Schluck und mit dem Glückwunsch der Veteranen auf gutes Gelingen wurde um 22.00 Uhr die Versammlung geschlossen.

( aus dem Gründungsprotokoll, verfasst von Verbandsaktuar Summermatter Karl)